Bildungsräume

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bildungsraumRaumkonzepte für Kindertagesstätten und Schulen – Gestaltung von Spielbereichen

Neue Bildungssysteme brauchen neue Räume. Zwar hat sich die Architektur der Gebäude im Laufe der Zeit von „Schulkasernen“ zu „Schulmaschinen“ verändert, doch der Aufbau der Klassenzimmer blieb gleich (Quelle: Süddeutsche.de, 13.03.2013).

Räume müssen Bildungsprozesse ermöglichen, unterstützten und herausfordern. Das funktioniert aber nur wenn die Ansprüche und Bedürfnisse der Kinder, Lehrer, Pädagogen und Erzieher müssen erkannt, verstanden und berücksichtigt werden. Denn zwischen Pädagogik und Raum besteht ein Wechselspiel. Das Besondere bei der Gestaltung von Bildungsräumen ist, das Auftraggeber und Nutzer nicht ein und dieselbe Person sind. Mein Ziel ist es Lösungen zu finden und Konzepte zu entwickeln mit denen alle Beteiligten zufrieden sind. Das Mobiliar muss praktisch und zweckmässig organisiert sein, es muss Platz geschaffen werden für verschiedene pädagogische Anforderungen (z. B. den Kinderkreis), körperliche Bewegung zur Konzentrationsförderung muss durch räumliche Angebote und Mobiliar, Raum und Ruhe gefördert werden. Die Raumgestaltung muß die soziale Begegnung und Verständigung von Schülerinnen und Schülern in Klein- oder Großgruppen untersttzen.

Ein wesentliches, Element meiner Ideen- und Konezptentwicklung ist die Parizipation der Beteiligten bei der Raumgestaltung und -ausstattung. Das erscheint oft aufwendig, und erfordert Fingerspitzengefühl, aber es lohnt sich in jedem Maße. Denn wer nachhaltig und innovativ bauen will, muss die Nutzer von Anfang mit einbeziehen. Nur so entstehen kindgerechte und dem Nutzer zugewandte Räume. Außerdem stärkt Patizipation die Klassengemeinschaft, schafft einen Ort an dem die Kinder gerne sind, mit dem sie sich indentifizieren können und führt dazu, dass Vandalismus weniger wird oder sogar ganz ausbleibt.

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